Sensorik, KI und IoT – Herausforderung der Digitalisierung in der Wasserwirtschaft

Autor: Prof. Dr. André Döring || Redaktion: Sandra Schulze || Datum: 10.07.2018

 
Am 31. Mai 2018 war Prof. Dr. Döring als Redner auf der Tagung der DWA-Nordost in Berlin, zum Thema „Herausforderung der Digitalisierung in der Wasserwirtschaft“ zu Gast.
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Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. traf sich in der Landesgruppe Nordost am 31.5.2018 im Hotel Müggelsee in Berlin zu ihrer jährlichen Tagung. Neben Experten aus der Wasserwirtschaft hatte auch Prof. Döring die Möglichkeit, einen thematischen Beitrag aus der Praxis für die Praxis zu leisten.

Sein Vortrag stand unter dem Thema „Herausforderung der Digitalisierung in der Wasserwirtschaft“. In diesem Vortrag erläuterte Professor Döring die aktuellen Trends in der Digitalisierung wie fortschreitende Sensorik, künstliche Intelligenz, die Vernetzung vernetzbarer Gegenstände (Internet der Dinge) und die systematische Strukturierung und Auswertung der verfügbaren Daten in diesen Netzwerken (Big Data).

Professor Döring identifizierte fünf wesentliche Treiber der Digitalisierung in der Wasserwirtschaft:

  • vorhandene Sensorik und Aktorik in wasserwirtschaftlichen Netzwerken auszubauen und zu vernetzen
  • die Sicherheit der digitalen Infrastruktur muss vor allem bei kritischen Infrastrukturen sichergestellt sein
  • die vorhandenen Daten in den Netzwerken der Unternehmen in der Wasserversorgung müssen idealerweise in Echtzeit verdichtet und zweckorientiert ausgewertet werden; hierzu bedarf es natürlich entsprechendem Personal
  • die zunehmende Komplexität vernetzter Systeme benötigt eine neue agile Arbeitskultur in eher traditionell organisierten Unternehmen der Wasserwirtschaft
  • der Kunde steht im Fokus und muss in Zukunft die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen eingebunden werden

Anhand eines Beispiels der Stadtwerke Wien verdeutlichte Prof. Döring die Umsetzung der hier aufgezeigten wesentlichen Treiber der Digitalisierung in der Wasserwirtschaft.

Mit 167 Teilnehmern und 37 Ausstellern war diese Veranstaltung ein großer Erfolg.

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