Praktikum mit Startup-Atmosphäre

Autor: Niklas Möbert || Redaktion: Sandra Schulze || Datum: 23.10.2018

Niklas Möbert studiert Technische Betriebswirtschaft B.A. (Industrial Engineering) an unserem Fachbereich und hat sein Praktikumssemester bei der mysoftware Media GmbH in Halle absolviert. Wie verblüfft er vom Bewerbungsverfahren war und was seine Aufgaben waren, erzählt er uns in seinem Bericht.

Niklas Möbert (2 v.l.)

10 Minuten.

So lange hat es gedauert, bis ich die erste Antwort auf meine Bewerbung für mein Praktikum bei der Digital Republic Media Group bekam. Innerhalb 2 Stunden folgte das erste Telefongespräch, das Bewerbungsgespräch nur eine Woche später. Mir hat diese Geschwindigkeit sehr imponiert, da ich gut weiß, dass sich solche Prozesse über Wochen, wenn nicht sogar Monate ziehen können.
So bin ich bei Mysoftware.de gelandet. Das Unternehmen ist Teil einer Gruppe, welche Online Software, Games und Zubehör online vertreibt. Ich bin der festen Meinung, dass die Zukunft der Wirtschaft im Onlinesektor liegt, weshalb ich auch mein Praktikum in dieser Richtung ausrichten wollte.
Das recht junge Team hat mich in einer „Startup-Atmosphäre“ willkommen geheißen und ich wurde direkt im Kundensupport eingearbeitet. Nach zwei Wochen sollte ich bereits die Urlaubsvertretung der beiden Supporter leisten. Das hat durch meine Vorerfahrung recht problemlos geklappt, was mich sehr freute, da ich sehr früh schon ein hohes Maß an Verantwortung anvertraut bekommen habe.

Mein Alltag.

Meine täglichen Aufgaben variierten immer ein wenig. Im Bewerbungsgespräch hat man mir gesagt, dass ein „Schweizer Taschenmesser“ gebraucht wird, also jemand der alle Arten von Aufgaben bearbeiten kann und dem Team unter die Arme greift.
Ich unterstützte bei Bedarf den Kundensupport, beantwortete Fragen, half den Kunden mit ihren Bestellungen und bei Problemen mit der Software. Per Excel bereitete ich Kennzahlen auf, erstellte Berichte über verschiedene Produkte oder Hersteller in den jeweiligen Perioden und baute Excel-Vorlagen, welche viele der Kollegen für ihre Arbeit benutzten. Hierbei halfen mir die Grundlagen aus dem Studium schon sehr gut weiter – im Kurs Informatik (2. Semester) hatten wir bereits eine Vielzahl an Anwendungsbeispielen mit Excel bearbeitet.
Außerdem gehörte es zu meiner Aufgabe, ein neues System für den Newsletter zu finden, welcher ein sehr wichtiges Marketing-Instrument für das Unternehmen ist. Die Recherche dazu hat sich recht lange hingezogen und aktuell befindet sich ein potenzielles System in der Testphase .
Darüber hinaus wurde auch mein organisatorisches Talent gefordert. Durch eine etwas unglückliche Situation bekamen wir insgesamt über 1.000 Artikel in Form von CDs bzw. CD-Boxen in unser Büro geliefert. Dies stellte eine komplett neue Situation für das Unternehmen dar, da von hieraus vorher noch nie der Versand von Produkten vorgenommen werden musste. Somit war auch ich gefordert und konnte den Versandprozess mitbestimmt und die Workflows definieren. Der Versand aus unserem Hause oblag meiner Verantwortlichkeit und wurde auch nur von mir durchgeführt. Auch bei diesen Prozessen konnte ich die Theorie aus dem Studium, gut in der Praxis anwenden.

Startup Safari Halle.

Sehr spannend war für mich auch meine Einbindung in die Organisation der Startup Safari in Halle (http://halle.startupsafari.com/). Das zweitägige Event war eine Art „Tag der offenen Tür“ für Startups aus der Region – mit Vorstellungen und Pitches sowie Diskussionen, um sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und sich informieren zu können. Das Event war ebenfalls für Studenten und Jobseeker gedacht, welche direkt mit den Startups Kontakt aufnehmen konnten.
Für das Event musste natürlich auch die notwendige Aufmerksamkeit geschaffen, entsprechende Leute angefragt und Partner akquiriert werden. Und das wichtigste: wir benötigten Teilnehmer und Helfer!
Wir suchten hier verstärkt im studentischen Bereich freiwillige Helfer, die uns an einem Tag bei dem Event unterstützten, dafür am anderen Tag kostenfrei am Event teilnehmen konnten.

Mein Fazit.
Das Praktikum hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich konnte vieles Anwenden, was ich im Studium theoretisch vermittelt bekommen habe und habe viele Prozesse dadurch leichter verstehen und nachvollziehen können. Ich habe einen tollen Einblick in den Onlinehandel bekommen und Einiges dazugelernt. Im Team herrschte eine sehr freundschaftliche Atmosphäre und wir genossen gegenseitiges Vertrauen. Vor allem auch die Safari hat mein Praktikum zu etwas spannendem und besonderen werden lassen.

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