Praxiserfahrungen während des Studiums? Ja, bitte!

Das INFLIKA stellt sich und eines seiner Projekte vor

Redaktion: Sandra Schulze || Datum: 29.04.2019

Praxisorientierung ist eines der großen Leitbilder der Hochschule Merseburg. Diese Kompetenz wollte Prof. Dr.-Ing. Lutz Klimpel, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik, noch intensiver vorantreiben, als er das Innovations- und Kompetenzzentrum INFLIKA am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften und Informationswissenschaften ins Leben rief.

Sein Ziel war und ist es einen Wissenstransfer zwischen der Hochschule Merseburg und der regionalen Wirtschaft aufzubauen.

Das Team & seine Aufgaben

Das Team des INFLIKA besteht neben Prof. Klimpel, aus einer bunten Mischung an verschiedenen Erfahrungshorizonten. Zum einen aus wissenschaftlichen Mitarbeitenden, welche aus der freien Wirtschaft kommen und bereits Praxiserfahrung mitbringen. Zum anderen aus wissenschaftlichen Hilfskräften und Studierenden der HoMe, welchen auf diese Weise ermöglicht wird das Erlernte direkt in der Praxis anzuwenden.

Eine der Haupttätigkeiten von INFLIKA besteht darin, bei den Praxispartnern Business-Analysen und Requirements Engineering (definiert die Anforderungen an ein Produkt, einen Prozess oder die am Prozess beteiligten Personen) rund um betriebliche Informationssysteme, insbesondere ERP-Systeme, durchzuführen. Daher liegt der fachliche Projektschwerpunkt bei INFLIKA im Bereich der Wirtschaftsinformatik.

 

Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)

Zwei Mitarbeitende im INFLIKA-Team sind Julian Hörtzsch und Izabela Lenz. Beide studieren aktuell im 3. Semester Projektmanagement und sind seit einem halben Jahr für einen der Praxispartner, das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) in Halle (Saale), tätig. Mithilfe ihrer bisherigen Unterstützung konnte eine Anforderungsanalyse für das beim Leibnitz-Institut eingeführte ERP-System Microsoft Dynamics Navision durchgeführt werden. Auf deren Grundlage konnten bereits weitere Bedarfe zur Geschäftsprozessoptimierung identifiziert und in Teilprojekten zusammengefasst werden, an denen das INFLIKA-Team nun eigenverantwortlich arbeitet. Doch die Unterstützung bei Problemen und Fragen ist durch das gesamte INFLIKA-Team zu jedem Zeitpunkt garantiert!

Aktive Umsetzung der gelernten Studieninhalte

Das Team setzt bei seiner Arbeit auch Inhalte, Methoden und Herangehensweisen ein, welche sie während ihres Masterstudiums an der HoMe gelernt haben. Beispielsweise kommen Inhalte aus den Seminaren „Grundlagen Projektmanagement“ und „Agiles Projektmanagement“ zum Einsatz, um Projekte mithilfe von Meilensteinen optimal strukturieren und realistische Zeitpläne mit Puffern erstellen zu können. Die Seminare rund um das Thema „Beratung“ lieferten dem Team einen umfangreichen Werkzeugkasten mit Methoden, die situativ beim Praxispartner angewendet werden, bspw. um notwendige Informationen zu erhalten. „Requirements Engineering & Scope Management“ sowie „Softwareberatung“ von Prof. Dr. Klimpel vermittelten unter anderem Wissen zu IT-Architektur, Prozessaufnahme und -darstellung und alles rund um das Thema Anforderungen – theoretische Grundlagen, welche notwendig für die aktuellen Projekte des INFLIKA-Teams sind.

„Unser Fazit ist, dass man durchaus schon während des Studiums Verantwortung übernehmen und die erlernte Theorie direkt in der Praxis anwenden kann. Diese Möglichkeit bietet uns das INFLIKA und sein Netzwerk an Kooperationspartnern, was für uns die Arbeit am INFLIKA zu einer gewinnbringenden Erfahrung macht.“ – Izabela Lenz

Apropos Netzwerk! Alle Studierende können von diesem starken Netzwerk profitieren! Das INFLIKA-Team möchte seinen Kooperationspartnern eine Plattform bieten, um Studierende kennenzulernen – vielleicht auch Dich?

Ansprechpartner:

Prof. Dr.-Ing. Lutz Klimpel & Izabela Lenz | inflika@hs-merseburg.de

IAMO | www.iamo.de  |  Facebook

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  1. […] Präsenz zeigen ist alles! Falls Ihr unseren Blog hier fleißig verfolgt, habt Ihr hoffentlich bereits etwas über INFLIKA gelesen. Wenn nicht, dann geht es hier noch einmal zum Einführungsartikel. […]

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